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Alexander Ullman

Gelobt für seine subtilen Interpretationen und seine technische Raffinesse, überzeugt der britische Pianist Alexander Ullman das Publikum und die Kritik weltweit mit seinem tiefen Verständnis für die von ihm interpretierten Partituren, seinem eleganten Klang und seiner präzisen Phrasierung.

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen sein Debüt mit einem Rezital in der Wigmore Hall, der Hong Kong Sinfonietta (unter Ola Rudner), Sofia Philharmonic und Filharmonie Brno (jeweils unter Dennis Russell Davies) sowie seine Rückkehr zum Klavierfestival Ruhr. Ausserdem gab er sein Debüt mit dem Staatlichen Symphonieorchester Moskau und Recitals in Deutschland (München, Bayreuth, Weimar und Berlin), Österreich (Liszt Festival Raiding), Ungarn (Liszt Akademie Budapest), den Niederlanden, Polen, Italien, Georgien, Mexiko, Korea (Seoul Arts Center) und seiner Heimat Großbritannien.

Im Frühjahr 2019 erschien bei Rubicon sein erstes Album, mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite, Prokofievs Sechs Stücken aus Cinderella, sowie Strawinskys Petruschka und Feuervogel-Suiten und erhielt hervorragende Kritiken. Im Frühjahr 2022 veröffentlichte das Label ein zweites Album, auf dem die Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 von Franz Liszt mit dem BBC Symphony Orchestra unter Andrew Litton in welcher auch seine Klaviersonate in h-Moll zu hören ist.

Ullman, der 2017 den Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb in Utrecht gewann, ist mit dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, der Niederländischen Radio Philharmonie, dem Norwegischen Rundfunkorchester, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Budapester Rundfunkorchester und dem Koreanischen Symphonieorchester, sowie dem Symphonieorchester von New Jersey, Fort Worth und Montreal unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Giancarlo Guerrero, Miguel Harth-Bedoya, Valentin Uryupin und Markus Stenz aufgetreten. In der Saison 17/18 spielte er im Abschlusskonzert des Lille Piano(s) Festival mit dem Orchestre de Picardie unter Jean-Claude Casadesus.

Er hat in der Wigmore Hall und der Queen Elizabeth Hall (London), im Concertgebouw (Amsterdam), im Gewandhaus (Leipzig), im Kimmel Center (Philadelphia), im Kennedy Center (Washington DC), im Seoul Arts Center, im Shanghai Oriental Arts Center und im NCPA (Peking) gespielt. Zu den kammermusikalischen Höhepunkten gehören Aufführungen beim Internationalen Musikerseminar in Prussia Cove (UK), bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Pablo Casals Festival in Prades (Frankreich) und beim La Jolla Summerfest (USA) mit Künstlern wie dem Dover Quartet, Geiger Aleksey Semenenko und Cellist Michael Petrov.

Alexander Ullman wurde 2011 international bekannt, als er den Internationalen Franz-Liszt-Klavierwettbewerb Budapest gewann. Von 2014 bis 2017 wurde er von der Young Classical Artists Trust in London vertreten.

Geboren 1991 in London, studierte er an der Purcell School, am Curtis Institute und am Royal College of Music und schloss 2017 sein Artist Diploma als Benjamin Britten Piano Fellow ab (verliehen von der Philip Loubser Foundation). Zu seinen Lehrern gehörten William Fong, Leon Fleisher, Ignat Solschenizyn, Robert McDonald, Dmitri Alexeev, Ian Jones und Elisso Virsaladze.