© Marine Pierrot Detry

Pierre Bleuse

Ausgestattet mit einem inspirierenden Enthusiasmus, charismatischer Autorität und einer klaren, ausdrucksstarken Technik, verfolgt Pierre Bleuse eine internationale Karriere der Spitzenklasse. Im September 2021 übernahm er einen Dreijahresvertrag für die musikalische Leitung des Odense Symphony Orchestra in Dänemark. Im selben Jahr kam die künstlerische Leitung des berühmten Festivals Pablo Casals in Prades hinzu. Nach seiner Tätigkeit als Co-Musikdirektor des Lemanic Modern Ensemble, einer in Genf ansässigen Formation, welche sich der Erforschung des neuen Repertoires widmet, wird er als Nachfolger von Matthias Pintscher ab der Saison 2023-2024 zum Musikdirektor des renommierten Ensemble Intercontemporain wirken.

Als international gefragter französischer Dirigent ist er regelmässiger Gast von renommierten Orchestern: Orchestre de Paris, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Tonkünstler Orchester, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestre de la Suisse Romande, Berner Symphonieorchester, Brussels Philharmonic, Orchestre National de Belgique, Orchestre Philharmonique Royal de Liège Orchestre Symphonique des Flandres, Kammerorchester von Basel und Paris, Nationales Symphonieorchester von China, Belgisches Nationalorchester, Russisches Nationalorchester, Salt Lake City Symphony Orchestra, Bilkent Symphony Orchestra, Symphonieorchester der Balearischen Inseln. Er war und ist auch in Frankreich sehr präsent und Gast des Orchestre National de Bordeaux Aquitaine, des Orchestre Philharmonique de Strasbourg, des Orchestre d'Auvergne, des Orchestre de Cannes und der Oper von Tours.

Pierre Bleuse arbeitet regelmässig mit grossen internationalen Solisten zusammen, darunter Nicholas Angelich, Sol Gabetta, Truls Mork, Bertrand Chamayou, Emmanuel Pahud, Renaud und Gautier Capuçon.

Er ist auch stark in das Opernrepertoire eingebunden und hat eine starke Beziehung zur Opéra de Lyon, mit welcher er seit 2019 bei den Ruhrfestspielen Triennale zum dritten Mal in einer Bearbeitung von Purcells Dido and Aeneas auftritt, dies, nachdem er zwei Jahre zuvor Mozart und Rimski-Korsakows Salieri dirigiert hatte. Er ist ausserdem regelmässiger Gast an der Opéra de Rouen.

Pierre Bleuse erhielt seine Ausbildung zum Dirigenten bei Jorma Panula in Finnland und bei Laurent Gay an der Haute École de Genève. Er gewann den ersten Preis für Violine am Conservatoire National de Musique et de Danse de Paris und gastierte bei renommierten Orchestern auf der ganzen Welt, darunter dem Orchestre National de France.